Der G-Punkt bei Frauen – das solltest du wissen

G-Spot in Women – Things You Should Know
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Auf die Suche nach dem G-Punkt haben sich wahrscheinlich schon viele gemacht, doch ob sie ihn auch wirklich gefunden haben, ist fraglich. Was es mit diesem ominösen G-Punkt auf sich hat, der bei Frauen zu einem besonders starken Lustempfinden beitragen soll und wie du ihn vielleicht besser findest, verraten wir dir jetzt.

Der G-Punkt – woher die Bezeichnung kommt und wo er liegt

Seinen Namen hat der G-Punkt von seinem Entdecker Dr. Ernst Gräfenberg, der sich als Gynäkologe vor allem mit den weiblichen Geschlechtsorganen beschäftigte und dabei auf die sogenannte Gräfenberg-Zone, den heute bekannten G-Punkt, stieß. Dabei hat Dr. Ernst Gräfenberg selbst nie von einem Punkt gesprochen, der bei Frauen besonders empfindlich sein soll, sondern immer von einer Zone. Und das ist auch eigentlich passender, denn es handelt sich beim G-Punkt um eine Zone, in der Frauen sehr sensibel auf Stimulation reagieren sollen. Sie soll ungefähr so groß sein wie eine Euro-Münze. Dr. Ernst Gräfenberg beschrieb, dass sich der G-Punkt ca. vier bis fünf Zentimeter hinter dem Scheideneingang an der vorderen Vaginalwand befindet.

Allerdings kann sich der G-Punkt bei jeder Frau an einer anderen Stelle befinden und jede Frau ist auch unterschiedlich stark an dieser Stelle stimulierbar. Bei den einen liegt der G-Punkt an der Stelle wie oben beschrieben, bei anderen direkt hinter dem Scheideneingang und wieder andere haben ihn besonders weit im Inneren der Scheide. Außerdem gibt es auch Frauen, die diese sensible Zone gar nicht besitzen.

Wissenschaftler stellen auch immer wieder die Existenz des G-Punktes bei Frauen in Frage. Unter anderem auch aus den gerade genannten Gründen. Denn ob eine Zone, die sich bei jeder Frau woanders befindet und unterschiedlich stark stimulierbar ist, wirklich zusammenfassend als G-Punkt bezeichnet werden kann, ist fraglich.

Trotzdem lohnt es sich, auf die Suche nach dem G-Punkt zu gehen – egal, ob alleine oder zu zweit. Schließlich haben es Frauen ohnehin schon schwer genug, zum Höhepunkt zu kommen. Da sollte Frau diese Möglichkeit in jedem Fall in Erwägung ziehen.

How to find the G-spot in women
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Wie du den G-Punkt findest

Die unterschiedlichen Stellen, an denen sich der G-Punkt befindet, machen es grundsätzlich schon mal schwierig, ihn zu finden. Doch hat man ihn gefunden, lässt er sich recht eindeutig ertasten. Denn er fühlt sich rau an und Frauen merken meist sofort, dass diese Stelle ein besonderes Gefühl auslöst. Am besten machen sich Frauen zunächst selbst auf die Suche. Denn wenn sie den G-Punkt bei sich gefunden haben, können sie auch gleich ihrem Partner besser erklären, wo sich dieser befindet.

Dennoch gibt es, wie schon erwähnt, auch Frauen, die keinen G-Punkt haben und ihn so natürlich auch nicht finden können. Wer den G-Punkt bei sich nicht finden kann, sollte allerdings nicht enttäuscht sein. Denn es bieten sich ja zahlreiche andere Möglichkeiten der Stimulation an und Orgasmen sind ja nicht nur durch die Stimulation des G-Punktes möglich 😉

Den G-Punkt ins Sexleben integrieren

Natürlich lässt sich der G-Punkt mit dem Finger ausfindig machen, doch um ihn ins Sexleben zu integrieren, können ganz gezielt gewisse Sexstellungen ausprobiert werden, die den G-Punkt besonders stimulieren können. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden Stellungen:

  • Die Doggy-Style-Stellung: Hierbei hockt Frau auf allen Vieren und der Partner dringt von hinten in sie ein. Diese Stellung ist optimal dazu geeignet, den G-Punkt zu stimulieren. Denn in der Doggy-Style-Stellung wird vor allem die Vorderwand der Vagina mit dem Penis stimuliert – also genau die Zone, in der sich der G-Punkt befinden soll.
  • Die Löffelchenstellung: Während Mann mit der Brust am Rücken der Frau liegt, kann er von hinten in sie eindringen. So hat Mann nicht nur auch noch beide Hände frei, um Frau beispielsweise zusätzlich an der Klitoris zu stimulieren, sondern kommt mit seinem Penis auch besonders gut an den Vorderbereich der Vagina.
  • Die Reiterstellung: Männer mögen diese Sexstellung besonders und wenn Frau jetzt weiß, dass mit dieser auch ganz gut der G-Punkt stimuliert werden kann, wird sie vielleicht auch bald viel häufiger die Reiterstellung wählen. Denn Frau kann in dieser Sexstellung sehr gut beeinflussen, wie der Penis des Partners in sie eindringt
  • Die Missionarsstellung: Sie ist der Klassiker unter den Sexstellungen, was aber nicht bedeuten muss, dass sie langweilig ist. Denn mit einer kleinen Abwandlung zur ursprünglichen Version kann mit dieser Stellung der G-Punkt stimuliert werden. Dazu muss Frau lediglich ihre Fersen gegen die Schultern des Mannes stützen und schon wird besonders die Vorderwand der Vagina und so der G-Punkt stimuliert.
The female G-spot – where the name comes from and where it’s located
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Außerdem sind auch die sogenannte Elefantenstellung und die Sexstellung Vulkanfieber gut dazu geeignet, um den G-Punkt zu stimulieren. Du weißt nicht, was sich hinter diesen Sexstellungen verbirgt? Dann wird dir unser Blogartikel zum Thema „Beliebte Sexstellungen und was es sich auszuprobieren lohnt“ so einige Fragen beantworten 😊

Und noch ein kleiner Tipp: Der G-Punkt ist sensibler, wenn vorher die Klitoris stimuliert wurde. Und er kann am besten durch Bewegungen nach vorne und zurück und durch kreisende Bewegungen stimuliert werden!

Während viele Frauen ausschließlich durch klitorale Stimulation zum Orgasmus kommen, ist der G-Punkt eine Möglichkeit, auch vaginal zum Höhepunkt zu kommen. Und das lohnt sich Mädels, also los geht die Suche nach dem G-Punkt! 😉

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