Glykole in Kosmetikprodukten – was ist das eigentlich?

Das machen Glykole in Kosmetikprodukten
Das machen Glykole in Kosmetikprodukten

Das mit den Inhaltsstoffen in Kosmetikprodukten ist ja so eine Sache. Die Bezeichnungen, die sich auf den Produkten befinden, sagen uns meist kaum etwas darüber, was in diesen eigentlich enthalten ist. Zahlreiche verschiedene Inhaltsstoffe werden hier aufgeführt. Vielleicht ist dir dabei auch schon des Öfteren der Inhaltsstoff Glykol oder auch kosmetisches Glykol auf deinen Kosmetikprodukten aufgefallen. Dieser ist häufig in Kosmetika enthalten. Und auch wir verwenden in unseren Produkten kosmetisches Glykol. Damit du ab jetzt weißt, was es mit diesem Inhaltsstoff auf sich hat, erklären wir das jetzt einmal genauer.

Was sind Glykole?

Glykole zählen zu den mehrwertigen Alkoholen. Sie sind zwar mit dem Trinkalkohol verwandt, den wir so kennen, weisen aber einen grundlegenden Unterschied auf. Sie unterscheiden sich durch die Anzahl der alkoholischen Hydroxygruppen. Während Trinkalkohol eine dieser Gruppen aufweist, besitzen Glykole zwei davon und haben so auch andere Eigenschaften. Seinen Namen hat der Inhaltsstoff Glykol wegen seines süßlichen Geschmacks – glykys bedeutet im Griechischen nämlich süß. Mit der am häufigsten zum Einsatz kommende mehrwertige Alkohol in Kosmetikprodukten ist Propylenglykol. Es handelt sich dabei um eine farblose, leicht ölige Flüssigkeit, die sich gut in Wasser lösen lässt. Doch was machen Glykole in Kosmetikprodukten?

Was machen Glykole in der Kosmetik?

Glykole kommen deswegen so häufig in der Kosmetik zum Einsatz, weil sie einige positive Eigenschaften mit sich bringen, die bei der Produktion von Kosmetikprodukten von Nutzen sein können. Zum einen können Glykole die mikrobielle Tätigkeit hemmen, so dass meist auf den Einsatz weiterer Konservierungsmittel verzichtet werden kann. Glykole werden bei Kosmetika also gerne zur Haltbarmachung eingesetzt. Zum anderen wirken Glykole auch hygroskopisch. Das bedeutet, dass sie Wasser an sich ziehen und binden, weswegen sie zum Beispiel in zahlreichen Hautcremes, Zahnpasta, Mundwasser und Deo als Feuchthaltemittel zum Einsatz kommen. Kosmetische Produkte, die auf die Haut aufgetragen werden, haben durch Glykole außerdem den Vorteil, dass sie die Hautfeuchtigkeit bewahren können. Dementsprechend gelten Glykole als hautpflegend, denn sie schaffen es, die Haut zu hydratisieren und ein geschmeidiges Hautgefühl zu hinterlassen. Darüber hinaus kommen Glykole zum Einsatz, um die Viskosität, also die Zähigkeit, eines Produkts zu erhöhen oder zu verringern. Glykole können neben kosmetischen Produkten auch in Lebensmitteln enthalten sein, denn sie sind als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Außerdem kommen sie bei Wärmeträgern oder auch in der Medizin als Trägerstoff für Arzneistoffe zum Einsatz.

Auch wir bei pjur haben uns die Eigenschaften, die kosmetisches Glykol so vorteilhaft machen, in unseren Produkten zu Nutze gemacht. In unseren Gleitgelen nutzen wir beispielsweise die hervorragenden Gleiteigenschaften der kosmetischen Glykole.

Meist sind die komplizierten Begrifflichkeiten gar nicht so komplex wie sie klingen. Was Glykole sind und was sie in unseren und zahlreichen anderen Kosmetikprodukten machen, weißt du jetzt auf jeden Fall schon mal!

Bildquelle: applying-body-body-lotion-286951

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